Feuchtigkeit an Kunststofffenstern

Oftmals bildet sich an Kunststofffenstern Feuchtigkeit, vor allem im Winter. Die Kunststofffenster sind gerade im Winter bei grosser Kälte gerdezu so nass, dass Kondenswasser an den Scheiben herunterläuft. Was also tun bei Feuchtigkeit am Kunststofffenster?

 

Wenn bei Kunststofffenstern Nässe auf der Innenseite der Scheibe (v.a. bei kaltem Wetter) zu beobachten ist, so hat das nichts zu tun mit dem Fenster an sich. Das Problem liegt vielmehr an zu hoher Feuchtigkeit in der Raumluft. Ein wenig Feuchtigkeit in der Luft ist normal und lässt sich nicht vermeiden aus den folgenden Gründen:

 

  1. Selbst die Aussenluft ist "natürlich" feucht und die Raumluft kann durch ihre höhe Temperatur noch mehr Feuchtigkeit aufnehmen (die sie bei Abkühlung z.B. am Fenster dann aber wieder "abgegeben" muss, daher die Kondensation)
  2. Zimmerpflanzen geben Feuchtigkeit ab
  3. Der Mensch gibt durch seine Atmung Feuchtigkeit ab (da sieht man ja wenn man draussen bei Wintertemperaturen ausatmet oder aber auf einen Spiegel atmet).

 

Gerade Kunststoffenster haben den Vorteil, dass sie gut isolieren. Das heisst aber auch, dass die Luftfuchtigkeit nicht aus dem Rauminneren entweichen kann. Ab 40% Luftfeuchtigkeit in der Raumluft wird es brenzlig, mehr als 60% gelten als gefährlich (Schimmelbildung, Gesundheitsgefährdung). Ist das Wetter draussen kalt und hat somit die Fensterscheibe eine niedrigere Temperatur als die (feucht) Raumluft, so kondensiert die Luftfeuchtigkeit am Fenster - das Kunststofffenster wird nass mit Kondenswasser.

 

Die Lösung ist einfach: lüften, lüften, lüften...